Glaube an deinen Traum

Mal ehrlich. Welche Gedanken und Gefühle werden in dir wach, wenn du Worte liest wie "Du musst nur an dich glauben" oder "Glaube versetzt Berge"? Kinderquatsch. Wieder so ein optimistischer Spruch. Ist ja nett zu lesen, aber im echten Leben ist es komplizierter. Glaube verändert die Fakten nicht. Wenn es so einfach wäre, würde es doch jeder tun.
Wenn es so einfach wäre, hätte doch jeder sein Traumleben. Glaube ist etwas für Optimisten.

Ich verstehe dich. Je weiter man gerade entfernt ist von dem Punkt, an dem man wirklich stehen will,
reagiert man bestenfalls ungehalten auf so ein Statement.

"Ich soll nur glauben? Hast du eine Ahnung, wie kompliziert es bei mir ist? Mag ja sein, dass das bei anderen klappt,
dass Glaube bei anderen reicht. Aber bei mir ist es viel schwerer. Du weißt doch gar nicht, welche Ausgangssituation
ich habe. Wie kannst du mir sagen, ich soll nur glauben? Wie kannst du mir sagen, ich wäre selbst schuld?"

Hier kommen wir gleich zum ersten großen Missverständnis. "Du hast es in der Hand, deine Zukunft zu verändern" wird nicht als Chance, sondern als Vorwurf betrachtet. Statt zu sagen "Moment mal, könnte das möglich sein? Könnte Glaube
etwas verändern? Was könnte ich jetzt tun, um eine bessere Zukunft zu erschaffen?" wird sich konzentriert auf
"Wenn ich es verändern könnte, hätte ich es doch schon getan".

Es geht nicht um Schuld. Was du tatsächlich weißt, ist dass du bisher nicht weißt, wie du eine Veränderung erzielen kannst. Was du tatsächlich weißt ist, du möchtest etwas anderes, als was du jetzt hast. Das sind die Fakten.

Mein erster konkreter Hack für dich ist, konzentriere dich auf das, was du willst. Vergiss das Wort Glaube, wenn es dir nicht gefällt. Aber fokussiere dich auf das gewünschte Ziel. Beklage nicht den unerwünschten Zustand, den du hast.
Suche nicht nach Ursachen, wer Schuld am Jetzt sein soll. Stelle dir solche Fragen gar nicht erst.
Das Jetzt ist, wie es ist. Es ist längst eingetreten. Ob du darüber schimpfst oder nicht, es ist längst geschehen
und du verlierst kostbare Energie, indem du etwas ablehnst, was längst geschehen ist.

Musst du deswegen damit zufrieden sein? Nein, auf gar keinen Fall. Aber anstatt dagegen anzukämpfen und dich auf
den negativen Zustand zu fokussieren, konzentriere dich auf das, was du stattdessen willst. Verbinde dich damit.
Glaube, dass es möglich ist. Fühle es. Frage dich, wie du dahin kommst.

Kommen wir zum zweiten großen Missverständnis "Ich weiß nicht, wie ich dahin kommen soll". Hier haben wir eine perfekte negative Schleife. "Wenn ich nicht weiß, wie es geht, geht es ja vielleicht nicht. Wenn es nicht geht, sollte ich es lieber gleich lassen. Wenn ich nichts tun kann und es nicht möglich ist, bleibt alles so scheiße wie es ist und Glaube ändert daran nichts."

Wir benutzen die Tatsache, dass wir nicht alle Antworten kennen (vielleicht sogar überhaupt keine), um zu beweisen,
dass etwas "sowieso nicht geht". Ein Teil von uns glaubt von vornherein, dass unser Ziel nicht erreichbar ist.
Entweder in Form von Ängsten und leisen Zweifeln oder sehr laut und deutlich.
Unser Glaube ist von Anfang an nicht (richtig) da.

Der zweite konkrete Hack lautet: Nur weil du nicht alle Antworten hast, ist etwas nicht unmöglich.
Denke es. Spüre es. Lebe es.

"Ich gehe meinen Weg. Momentan offene Fragen werden mich nicht aufhalten, mein Ziel zu erreichen."

Das eigentliche Problem sind nicht die offenen Fragen. Das eigentliche Problem ist unsere Einstellung, unser Glaube.
Erst kommt der Glaube, dann die Ergebnisse.
Wenn du von etwas überzeugt bist aus tiefsten Herzen, bringt es dich dann aus der Ruhe, nur weil du (noch) nicht
alle Antworten kennst? Nein.

Aber wenn du eigentlich glaubst oder befürchtest, etwas könnte nicht funktionieren, werden dich gleich die ersten Hürden ins Schwitzen bringen. Dein Kopf fängt auf, was du in Innerem glaubst und filtert deine Wahrnehmung danach.
Der Glaube und nicht die Möglichkeiten sind hier das Problem.

Wenn du etwas für unmöglich hältst, selbst wenn du nur Angst hast etwas könnte unmöglich sein, sucht dein Kopf unbewusst nach Beweisen danach. Du hast ihm unwissentlich den Auftrag dazu gegeben. In diesem Zustand
sind Möglichkeiten für dich tatsächlich nicht mehr real. Du siehst sie nicht. Für dich existieren sie nicht.
Weil dein ganzes Denken darauf ausgerichtet ist, Beweise zu finden, dass etwas "eh nicht möglich ist".

Der "Glaube" ist also nachweislich doch sehr entscheidend. Betrachte Glaube einfach als bewusste Entscheidung von etwas überzeugt zu sein und sich dafür einzusetzen. Verwechsel Glaube nicht mit Wunschdenken. Außer künstliche Abwertung von Skeptikern, steckt nichts davon in dem Wort Glaube. Glaube ist so viel mehr, in der Tiefe betrachtet,
als ein "Wohlfühl-Wort für Optimisten".

Doch es muss echter Glaube, echte Überzeugung sein.

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Kommst du alleine nicht so richtig weiter? Das genaue Wie ist unklar?
Melde dich gerne bei mir für deine persönlichen magischen Impulse.
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Es funktioniert nicht, sich selbst scheinbare Offenheit zu signalisieren. Indem man sich selbst sagt "Ich glaube zwar nicht daran, aber man darf mich ja jederzeit vom Gegenteil überzeugen." Natürlich ist es möglich, wenn jemand durch Zufall
deine Abwehr durchbricht und genau die richtigen Töne bei dir anschlägt, deine Fundamente zu erschüttern
und dich aufzuwecken.

Doch es ist so viel schwerer, glaube mir.

Und mit einer Einstellung ran zugehen "Schauen wir doch mal, ob es Beweise gibt, dann glaube ich es auch" wird
nicht funktionieren. Weil sie meistens bedeutet, du hast schon entschieden, dass du nicht daran glaubst und sagst
dir selbst aber dabei, dass du offen wärst.

Darum kommt hier Hack Nr. 3.

Du triffst die bewusste Entscheidung, dich für etwas zu öffnen. Du entscheidest dich bewusst, nach Möglichkeiten
zu suchen. Frage gar nicht erst, ob etwas möglich ist. Gehe einfach davon aus und glaube daran, dass es immer nur darum geht, deinen persönlichen Weg zu finden. Nur weil du den Weg noch nicht gefunden hast, heißt das nicht,
dass er nicht da ist.

Höre nicht auf zu fragen. Recherchiere. Lass dich inspirieren, wie andere etwas Ähnliches geschafft haben. Analysiere deine Situation. Was genau willst du? Wie willst du dahin kommen? Was steht dir aktuell im Weg? Wie kannst du es umgehen?
Wenn du immer wieder fragst, wird dein Unterbewusstsein Antworten finden. Dein Wahrnehmungsfilter verändert sich.
Du stolperst über Ideen und Gelegenheiten, die dir vorher nicht aufgefallen sind. Dein "Glaube" wächst.

Hack Nr. 4 habe keine Angst, um Hilfe zu bitten. Und wenn du die halbe Welt um Hilfe bitten musst (meistens fühlt sich das nur so an, weil wir auch zu Ungeduld neigen). Bitte um Hilfe und du wirst sie erhalten. Je klarer dir ist, was du willst,
umso mehr Antworten ziehst du in dein Leben. Je bessere Fragen du stellst und dich auch an andere wendest,
umso besser werden deine Chancen.

Je größer dein Glaube an dich und deine Träume ist, umso bessere und schnellere Ergebnisse wirst du erzielen.
Schäme dich nicht über deine Wünsche zu reden und dich für sie einzusetzen. (Hack 5) Du bist dein stärkster Rückhalt
und je lauter und deutlicher du nach etwas rufst, werden Antworten erfolgen.

Hack 6: Schütze dich vor schlechter Energie.

Es wird immer die geben, die aufgefordert (du bittest um Hilfe), aber auch unaufgefordert dir erklären werden,
warum dein Vorhaben unmöglich ist. Das ist nicht, was du willst oder brauchst. Erlaube dir deutlich Nein zu sagen
und Grenzen zu ziehen. Glaube an dich. Stoppe freundlich, aber bestimmt Miesmacher. Dein Glaube, deine Einschätzung
zu deinen Möglichkeiten, wird von dir bestimmt, nicht von anderen.

Sie erzählen dir nicht, was realistisch ist. Sie erzählen dir, was sie für realistisch halten. Sie zeigen dir nur, wo ihr Glaube endet. Und wehe dem, sie haben auch noch Erfahrungen in dem Bereich gemacht. Dann können sie ja auch
noch "beweisen", dass es nicht funktioniert.

Alles, was du weißt, ist dass sie etwas versucht haben, was nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat.
Du weißt nicht, ob sie das Richtige versucht haben. Du weißt nicht, ob sie an ihren Erfolg geglaubt haben. Du weißt nicht,
ob sie sich selbst sabotiert haben. Du weißt oft nicht einmal, ob sie unter Erfolg dasselbe verstehen wie du.

Alles, was du wissen kannst, ist: Sie wollten etwas, haben dafür etwas versucht, haben dazu etwas gefühlt und es kam zu einem gewissen Ergebnis, was ihnen nicht gefällt.

Und in der Regel wird dir niemand ehrlich sagen "Gut, ich habe es versucht. Aber ich habe Fehler gemacht und
mein Ergebnis selbst verursacht. Wenn ich wirklich ehrlich bin, hat mir von Anfang an der Glaube an mich selbst gefehlt."
Die Schuld liegt immer erst mal im Außen. "Ich habe es ja ehrlich versucht, aber es klappt nicht, also ist es nicht möglich."

Du siehst, der Kreis schließt sich. Du entscheidest, an welche Möglichkeiten du glaubst. Und dein Glaube an Möglichkeiten macht sie erst möglich. Egal, wo du herkommst, wie deine aktuelle Lage ist, lass dir von niemand einreden, dass es
keine Möglichkeiten gibt, dass Glaube an dich selbst und deine Träume unbegründet wäre.

Erlaube deinem Unterbewusstsein sein volles Potenzial zu entfalten, indem du es mit guten Glaubenssätzen fütterst,
an die du wirklich glauben kannst.

Ich erzähle dir nicht, dass alleine dein Glaube dich fliegen lässt. Ich erzähle dir, dass dein Glaube, deine innere,
ehrliche Einstellung darüber entscheidet, ob du Ideen und Inspiration
in den ungewöhnlichsten Ecken findest oder eben nicht. Indem du bereit bist, an eine Idee von dir zu glauben,
findest du Wege, sie zu verwirklichen.

"Schauen wir mal, ob es Wege gibt und dann glaube ich daran" funktioniert echt nicht.
"Egal, was passiert, ich glaube daran, weil ich mich bewusst dafür entschieden habe", wird dir dagegen immer wieder Ideen bescheren. Du wirst Hindernisse nicht mehr als solche wahrnehmen, sondern ohne lange nachzudenken intuitiv deinen Weg anpassen, weil du zielsicher auf deinen Traum zusteuerst. Und das wird dir letztendlich ein Gefühl geben, fliegen zu können.

Bist du bereit, abzuheben? Denke es. Spüre es. Lebe es.

"Ich bin bereit, alles für meinen Traum zu geben. Ich glaube an meinen Traum und bin bereit zu fliegen.
Gelegentliche negative Energie und Hindernisse sind nur Momentaufnahmen und halten mich nicht auf. Ich bewege mich zielgenau auf meinen Traum zu. Ich kann es jetzt schon fühlen und weiß, ich werde ankommen.
Mein Glaube an mich ist unerschütterlich."

Zusammenfassung:

1. Konzentriere dich auf das, was du willst. Verschwende keine Energie zu beklagen, was längst eingetreten ist. Frage dich, wo du stattdessen hin willst und verbinde dich mit deinem Ziel. Glaube an dein Ziel. Glaube, dass du es erreichen wirst.

2. Nur weil du nicht alle Antworten hast, ist etwas nicht unmöglich. Frage weiter, finde klarere Fragen.
Die Antworten werden kommen.

3. Glaube an Möglichkeiten. Du entscheidest dich bewusst, nach Möglichkeiten zu suchen. Mit dieser Überzeugung wirst
du Antworten finden. Das ist unvermeidbar.

4. Habe keine Angst, um Hilfe zu bitten. Du musst nicht alles alleine herausfinden. Suche nach Antworten,
wo immer du kannst.

5. Sei dein eigener Rückhalt. Schäme dich nicht über deine Wünsche zu reden. Setz dich für dich selbst ein und
fordere deutlich nach Antworten für dich. Glaube an dich.

6. Schütze dich vor schlechter Energie. Du glaubst an dich. Es war nie die Frage, ob auch andere an dich glauben.
Ziehe deutliche Grenzen, wenn dir ein Anderer erklären will, was für dich möglich ist.
Du entscheidest, was für dich möglich ist!

7. Glaube kann eben doch Berge versetzen. Doch man muss es auf die richtige Art und Weise betrachten:
Glaube = maximale Form der Offenheit und Überzeugung für deine Ziele, was unvermeidbar zu produktiven Handlungen und Ergebnissen führt.

8. Erst kommt der Glaube, dann die Ergebnisse, nicht andersrum!
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